Das Kammerorchester besteht aus Solisten unterschiedlicher Ensembles und bietet ein sehr abwechslungsreiches Programm, passend für eine Serenade im schönsten Innenhof der Residenz.
am Sonntag, den 01. August 2027, 19:00 Uhr
und
am Mittwoch, den 04. August 2027, 20:00 Uhr
im Brunnenhof der Münchner Residenz
(bei schlechtem Wetter in der Allerheiligen-Hofkirche)
Das Kammerorchester besteht aus Solisten unterschiedlicher Ensembles und bietet ein sehr abwechslungsreiches Programm, passend für eine Serenade im schönsten Innenhof der Residenz.
am Sonntag, den 02. August 2026, 19:00 Uhr
und
am Donnerstag, den 06. August 2026, 20:00 Uhr
im Brunnenhof der Münchner Residenz
(bei schlechtem Wetter in der Allerheiligen-Hofkirche)
Programm:
Rossini – Sonate – Variationen für Klarinette und Orchester Solist: Philip Watson
Tchaikovsky: – Andante Cantabile für Cello und Orchester Solist: Emil Bekir – Elegie für Streichorchester
Operngala „Italienische Nacht“ der Jungen Münchner Symphoniker
(das ambitionierte Studentenorchester)
Sonntag, den 19. Juli 2026 um 19:00 Uhr
im Brunnenhof der Residenz
(Bei schlechtem Wetter im Herkulessaal der Residenz)
Programm:
Ouvertüren, Arien und Duette aus Opern von Mozart, Donizetti, Bellini und Verdi
Lassen Sie sich anlässlich unserer diesjährigen Operngala in die Welt der italienischen Meister Rossini, Verdi und Donizetti samt ihrer einmaligen Arien entführen, die unterschiedlich nicht sein können und von denen ich einige hervorheben möchte: Neben dem „Credo des Jago“ von Guiseppe Verdi mit seinen mystischen, dunklen Noten erwartet Sie anschließend das unvergleichliche „Ave Maria“, das nicht nur wegen seiner zarten, intimen und doch kraftvollen Ausdrucksstärke zu den wichtigsten Arien Verdis gehört. Nicht unerwähnt möchte ich sowohl das Liebesduett des Otello lassen, unübertroffen in seiner Lyrik und Steigerung der Intensität als auch die dramatische Arie des Macduff aus „Macbeth“, die voller Schmerz und Sehnsucht ist.
Darüber hinaus bieten wir Ihnen ein buntes Potpourri aus Mozart, die Don Giovanni Ouvertüre sowie die Registerarie des Leporello; aus Donizetti die L’Elisir d’amore Ouvertüre, aus Verdi den Aida Triumphmarsch und, und, und…
In ihren Solistenrollen glänzen Tereza Kralova (Sopran), Algin Özcan (Tenor) und Robson Tavares (Bariton).
Tereza Kralova (Koloratursopranistin) studierte Operngesang am Prager Konservatorium und absolvierte mehrere Meisterklassen bei Sandro Wilhelm, Marco Borroni, Gabriela Benackova, Magdalena Hajossy und Timothy Cheek. Derzeit setzt sie ihre Gesangsausbildung bei Paolo De Neapli fort. Sie hat Rollen in Nedbals The Grape Harvest, J.R. Rozkosnys Black Lake, Offenbachs Orpheus in the Underworld, Lullys Psyche gesungen, und ihr Repertoire umfasst viele Arien aus anderen barocken, klassischen und romantischen Opern.
Algin Özcan (Tenor) studierte Gesang zunächst am Staatlichen Konservatorium der Universität Istanbul und setzte seine Ausbildung mit einem Masterstudium an der Kunstuniversität Graz fort. Erste Bühnenerfahrungen sammelte er an der Staatsoper Istanbul sowie beim „Oper im Berg Festival“ Salzburg.
Robson Tavares (Bariton) begann mit fünf Jahren seine musikalische Violinenausbildung und wechselte später zur Bratsche. Er schloss sein Bachelorstudium in Gesang an der Paulista State University – UNESP in der Klasse der Sopranistin Martha Herr ab. 2012 trat er der bedeutenden Accademia d’Arte Lirica di Osimo in Italien bei und schloss 2014 mit einem Masterabschluss in Opernwissenschaften am Conservatorio Statale di Musica di Adria (Italien) als Schüler der Sopranistin Luisa Giannini ab.
Genießen Sie Antonín Dvořáks Sinfonie Nr. 5 in F-Dur op. 76, die zu seinen mittleren Sinfonien gehört und bereits deutlich seinen unverwechselbaren Stil mit böhmischen Einflüssen und einen wichtigen Entwicklungsschritt in seinem Schaffen zeigt. Auffällig ist hier seine Naturverbundenheit, die sich in idyllischen und landschaftlich inspirierten Passagen widerspiegelt. Aber nicht nur die Spuren der bömischen Volksmusik werden akzentuiert; ebenso macht sich auch eine reife Tonsprache bemerkbar, die nunmehr einen eigenen Stil markiert. Im Vergleich zu späteren Werken wie der berühmten Sinfonie Nr. 9 „Aus der Neuen Welt“ wirkt sie weniger dramatisch, dafür aber intimer und lyrischer. Ursprünglich wurde sie als 3. Sinfonie gezählt – die Nummerierung wurde später geändert.
Nach der Beethoven-Ouvertüre zu Coriolan in C-moll op. 62 erwartet Sie bei diesem Frühjahrskonzert ein besonderes, weitgehend verborgenes Juwel der Konzertliteratur: das Bratschenkonzert von Cecil Forsyth.
Mit seiner warmen, sonoren Klangfarbe und einer außergewöhnlichen Ausdruckstiefe stellt dieses Werk die Bratsche in den Mittelpunkt – ein Instrument, das selten so eindrucksvoll und facettenreich zur Geltung kommt. Forsyth verbindet spätromantische Klangfülle mit virtuoser Brillanz und schafft ein Konzerterlebnis, das gleichermaßen berührt und begeistert.
Doch wer war der Komponist hinter diesem außergewöhnlichen Werk? Cecil Forsyth (1870–1941) war ein britischer Komponist, Bratschist und Musikpädagoge, der sich zeitlebens für die Aufwertung der Bratsche einsetzte. Als ausgebildeter Musiker kannte er die besonderen klanglichen Möglichkeiten seines Instruments genau – und nutzte dieses Wissen, um Werke zu schaffen, die die Bratsche aus ihrem oft unterschätzten Schattendasein herausholen.
Von lyrischen, innigen Melodien bis hin zu kraftvollen, leidenschaftlichen Passagen entfaltet sich ein musikalischer Spannungsbogen, der das Publikum von der ersten bis zur letzten Note in seinen Bann zieht. Dieses Konzert ist nicht nur ein Genuss für Liebhaber klassischer Musik, sondern auch eine Entdeckung für alle, die neue Klangwelten erleben möchten.
Lassen Sie sich von der einzigartigen Stimme der Bratsche verzaubern – emotional, kraftvoll und unvergesslich.
Der Bal Classique der Jungen Münchner Symphoniker im Deutschen Theater erfreut sich als „der“ elegante Faschingsball Münchens seit 30 Jahren größter Beliebtheit und ist fester Bestandteil der Münchner Faschingsballsaison.