Frühjahrskonzert der Jungen Münchner Symphoniker
(das ambitionierte Studentenorchester)
Sonntag, den 26. April 2026, 18:00 Uhr
im Kulturzentrum Trudering
und
Freitag, den 8. Mai 2026 um 20:00 Uhr
im Herkulessaal der Münchner Residenz
Programm:
Antonin Dvorak: Sinfonie Nr. 5 F-Dur op. 76
Ludwig van Beethoven: Ouvertüre zu Coriolan in C-moll op. 62
Cecil Forsyth: Konzert G-moll für Bratsche und Orchester
Solistin: Elisabeth Maria Krauß
Den Flyer zum Konzert können Sie hier herunterladen.
Genießen Sie Antonín Dvořáks Sinfonie Nr. 5 in F-Dur op. 76, die zu seinen mittleren Sinfonien gehört und bereits deutlich seinen unverwechselbaren Stil mit böhmischen Einflüssen und einen wichtigen Entwicklungsschritt in seinem Schaffen zeigt. Auffällig ist hier seine Naturverbundenheit, die sich in idyllischen und landschaftlich inspirierten Passagen widerspiegelt. Aber nicht nur die Spuren der bömischen Volksmusik werden akzentuiert; ebenso macht sich auch eine reife Tonsprache bemerkbar, die nunmehr einen eigenen Stil markiert. Im Vergleich zu späteren Werken wie der berühmten Sinfonie Nr. 9 „Aus der Neuen Welt“ wirkt sie weniger dramatisch, dafür aber intimer und lyrischer. Ursprünglich wurde sie als 3. Sinfonie gezählt – die Nummerierung wurde später geändert.
Nach der Beethoven-Ouvertüre zu Coriolan in C-moll op. 62 erwartet Sie bei diesem Frühjahrskonzert ein besonderes, weitgehend verborgenes Juwel der Konzertliteratur: das Bratschenkonzert von Cecil Forsyth.
Mit seiner warmen, sonoren Klangfarbe und einer außergewöhnlichen Ausdruckstiefe stellt dieses Werk die Bratsche in den Mittelpunkt – ein Instrument, das selten so eindrucksvoll und facettenreich zur Geltung kommt. Forsyth verbindet spätromantische Klangfülle mit virtuoser Brillanz und schafft ein Konzerterlebnis, das gleichermaßen berührt und begeistert.
Doch wer war der Komponist hinter diesem außergewöhnlichen Werk? Cecil Forsyth (1870–1941) war ein britischer Komponist, Bratschist und Musikpädagoge, der sich zeitlebens für die Aufwertung der Bratsche einsetzte. Als ausgebildeter Musiker kannte er die besonderen klanglichen Möglichkeiten seines Instruments genau – und nutzte dieses Wissen, um Werke zu schaffen, die die Bratsche aus ihrem oft unterschätzten Schattendasein herausholen.
Von lyrischen, innigen Melodien bis hin zu kraftvollen, leidenschaftlichen Passagen entfaltet sich ein musikalischer Spannungsbogen, der das Publikum von der ersten bis zur letzten Note in seinen Bann zieht. Dieses Konzert ist nicht nur ein Genuss für Liebhaber klassischer Musik, sondern auch eine Entdeckung für alle, die neue Klangwelten erleben möchten.
Lassen Sie sich von der einzigartigen Stimme der Bratsche verzaubern – emotional, kraftvoll und unvergesslich.