am Sonntag, 26. Juli 2020 um 18:00 Uhr und 20:30 Uhr (jeweils ohne Pause)
im Herkulessaal der Residenz
Programm:
Mozart: Overtüre zur Entführung aus dem Serail Mozart: Arie des Petrillo „Auf zum Kampfe, auf zum Streite“ Verdi: Maskenball , Arie des Oscar „Volta la terreia“ Rossini: Overtüre zu Cenerentola Verdi: La Traviata – Duett Violetta und Alfredo Mascagni: Cavalleria rusticana: Intermezzo Sinfonico Rossini: Aus Turandot: Nessun dorma – Arie des Principe Donizetti: Lucia di Lammermoor – Liebesduett, Ende erster Akt Verdi: Overtüre zu Nabucco
Solisten: Carmen Sanchez-Piva (Sopran), Rodrigo Trosino (Tenor)
Wie so vielen hat Corona auch den Jungen Münchner Symphonikern den Frühling und Sommer durchgewirbelt. Nachdem das Frühjahrskonzert im Mai abgesagt werden musste, ging das Warten weiter: Wann dürfen sich Musiker endlich wieder zum Musizieren treffen? Dann, vier Wochen vor dem Sommerkonzert, kam die Meldung vom Bayerischen Staatsministerium: Proben sind wieder erlaubt – mit Auflagen. Abstände müssen eingehalten werden, alle Spielerinnen und Spieler sitzen allein am Pult, größere Probensäle mussten her. In der Hälfte der üblichen Vorbereitungszeit stellte das Layenorchester ein neues Programm mit Opernklassikern auf die Beine. So waren die Jungen Münchner Symphoniker am 26. Juli eines der ersten Orchester, das nach der monatelangen Pause wieder im Herkulessaal musizierte. Und auch wenn statt Hunderter Besucher wie sonst bei der Operngala im Brunnenhof nur knapp 200 in fast schon familiärer Atmosphäre lauschen durften: Der Applaus klang, als seien alle Stühle besetzt.
wir besuchten am 25.12.2019 ihr Konzert in der Allerheiligen-Hofkirche und waren begeistert! Die perfekte, aber keineswegs seelenlose, sondern mitreißend emotionale Interpretation war beeindruckend, genauso wie die Repertoires-Auswahl: zwischen „Klassikern“ wie dem Doppelkonzert von Bach und dem Doppel-Cello-Konzert von Vivaldi auch unbekanntere Kompositionen, von eigentlich so bekannten Komponisten wie Telemann, Albinoni und Händel, aber auch von selten gespielten Meistern wie Dall’Abaco (in München immerhin seit ein paar Jahren ab und zu aufgeführt).
Faszinierend fanden wir die erste Zugabe, ein fast romantisches Stück mit – für den Barock – untypischen Harmonien. Wir kommen partout nicht darauf, was das gewesen sein könnte? Könnten sie uns da bitte auf die Sprünge helfen? Die zweite Zugabe klang wieder nach Vivaldi, aber auch da kommen wir nicht auf den genauen Titel.
Mit freundlichen Grüßen und in Vorfreude auf weitere Konzerten mit der CAMERATA MÜNCHEN