Dieses Jahr ist Mailand Gastgeber der Weltausstellung Expo und lud einige Orchester und Chöre ein, die italienische Metropole an kulturellem Programm zu bereichern. JMS sagte zu! So begaben sich am Fronleichnam-Wochenende die Jungen Münchner Symphoniker anlässlich der Expo 2015 auf Ihre Konzertreise gen Süden.

Donnerstag 4.6.: Abfahrt 11 Uhr in München

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Busfahrer Richard hat Instrumente und Gepäck sicher verstaut, die Insassen gezählt sowie die Route via Bodensee, durch die Schweiz nach Mailand bekannt gegeben. Fröhlich gestimmt bei gleißendem Sonnenschein ging es also endlich los.Die Berglandschaften und der herrliche Ausblick über die Seen sorgten für eine entspannte Atmosphäre an Board, die sich positiv auf die Stimmung der Reisenden auswirkte. Nach zahlreichen Serpentinen und ein paar kleinen Pausen kamen wir schließlich ohne Zwischenfälle im schönen Italien an.Dass uns ein heißes Wochenende bevorstehen würde merkten wir schon am ersten Abend (20 Uhr Ortszeit bei 28 Grad Celsius).Busfahrer Richard hat Instrumente und Gepäck sicher verstaut, die Insassen gezählt sowie die Route via Bodensee, durch die Schweiz nach Mailand bekannt gegeben. Fröhlich gestimmt bei gleißendem Sonnenschein ging es also endlich los.

Nach Beziehen der Zimmer ging ein kleiner Teil der Gruppe auf das nahe gelegene Expogelände um sich einen ersten Eindruck zu verschaffen. Der Großteil entschied sich in einem landestypischen Restaurant „Trattoria Toscana“ im Zentrum zu speisen und den Abend gemütlich ausklingen zulassen.

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Freitag 5.6.: Stadtführung, Konzert

Am nächsten Morgen frühstückten wir gemeinsam in der Jugendherberge. Gestärkt fuhren wir anschließend zum „Castello Sforzesco“ um gemeinsam mit Giovanni während seiner Führung die Stadt kennenzulernen. Neben den prächtigen Bauten wie Castello, Duomo, Teatro alla Scala etc. lernten wir einiges über die Städtearchitektur sowie Infrastruktur, die teilweise bis auf Napoleon Bonaparte zurück reichen.
Nach diesem ausgedehntem Rundgang bei sommerlichen 34 Grad hatte jeder das Bedürfnis eine kleine Ruhepause einzulegen bevor es dann zum Höhepunkt der Reise, dem Konzert, kommen würde.
Um 21:15 Uhr war es dann soweit. Bernhard Koch hob den Taktstock und es erklang die Ouvertüre zur Zauberharfe von Schubert. Nach der Pause brillierte Jure Knez mit seiner Interpretation der Rhapsodie für Alt Saxophon und Orchester von Debussy die zweite Konzerthälfte, sodass am Ende die Besucher lauthals Beifall klatschten (Stimme einer Zuhörerin: „This was the best concert I have attended in a very long while. You guys played like you were a family. I could see the joy you had while playing together from your smiling faces. It was a great experience for me, thank you!“).
Auch intern waren wir uns alle einig: Dieses Konzert war spitze! Musikalisch waren wir sehr zufrieden, die Kirche Sant´Antonio abate bot eine spektakuläre Kulisse und Spaß hatten wir ohne Ende. Dank an dieser Stelle an Amici della Musica für die Organisation!
Anschließend wurde bei Speis und Trank ordentlich gefeiert.

Samstag 6.6.: Freizeit, Expo, Stadt, Scala, Fußball, Feiern

Am Samstag, unserem letzten Tag in Mailand, hatten wir den ganzen Tag zur freien Verfügung. Ob Schwimmbad, Einkaufsbummel, Expo, Sport, Eisessen oder la Dolcefarniente, jeder fand seine Lieblingsbeschäftigung für diesen Tag. Highlight des Abends war für manche der Besuch des Tetro alla Scala mit der Oper Carmen auf dem Programm, für andere das UEFA Champions League Finale zwischen FC Barcelona und Juventus Turin. Ob Klassik oder Fußball, anschließend feierten wir mit italienischen Essen, Vino und Co. die letzte Nacht bis zum Morgengrauen durch, sodass fast pünktlich um 8:00 Uhr morgens die Rückfahrt nach München angetreten werden konnte.

Sonntag 7.6.: Ankunft München

Gegen 16 Uhr etwa kehrte der Bus an den Josephsplatz zurück und alle waren sichtlich erschöpft aber dennoch hocherfreut diese Reise bestritten zu haben.
Viva la Musica!
(C. Capellen)

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